E-Zigarette: Neue Ergebnisse in Bezug auf Herz- und Lungenschädlichkeit

Mittlerweile ist die E-Zigarette bei Rauchern ein beliebtes Mittel, um ihr Laster aufzugeben. Neue Untersuchungen haben nun ergeben, dass die E-Zigarette den Atemwiderstand in der Lunge für knapp zehn Minuten schlagartig ansteigen lässt.
Bei den rauchenden Testpersonen stieg der Atemwiderstand bei Konsum der E-Zigarette von 176 Prozent auf durchschnittlich 220 Prozent an. Bei Nichtrauchern von 182 Prozent auf 206 im Durchschnitt. Wie sehr genau die E-Zigaretten der Lunge schaden, müsse erst noch detailliert untersucht werden.
Allerdings scheinen die elektrischen Zigaretten zumindest weniger Schaden am Herzen zu verursachen und führen vermutlich nicht zu den üblichen Herz- und Gefäßkrankheiten.

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Kassen sollen Arzneimittel zur Rauchentwöhnung übernehmen / Linksfraktion weist Vorschlag zurück

(BPP) Der Vorstoß der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dykmans (FDP), Arzneimittel zur Rauchentwöhnung als Kassenleistung einzufordern, stößt bei der gesundheitspolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Kersten Artus, auf scharfe Kritik: „Gegen Nikotinsucht helfen Medikamente nur selten. Außerdem sind einige aufgrund ihrer Nebenwirkungen umstritten. Die individuell beste und wirksamste Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören, ist die so genannte Schlusspunktmethode: Ab sofort keine Tabakprodukt mehr anrühren. Selbsthilfegruppen oder eine Verhaltenstherapie können unterstützend helfen.“

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