Essstörungen beginnen immer früher

Nicht nur Übergewicht, auch Untergewicht ist bei immer mehr Kindern ein Problem. Einschulungsuntersuchungen in Schleswig-Holstein zeigen, dass es mittlerweile genau so viele untergewichtige Kinder gibt wie übergewichtige: Jedes zehnte Kind wiegt bei der Einschulung zu wenig. 3,5 Prozent der Jungen und 3,7 Prozent der Mädchen sind sogar stark untergewichtig. Hauptgrund: falsche Schönheitsideale.

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Jede Dritte isst nicht richtig

Witten. Die Ev. Johannisgemeinde macht Essstörungen zum Thema ihrer Diskussionsreihe „Stadtgespräch“. Die Zahl der Essgestörten wächst, aber nur eine Beraterin im EN-Kreis kümmert sich um Menschen mit Bulimie oder Magersucht. Eine einzige Beraterin für Essgestörte gibt es im gesamten EN-Kreis. Demgegenüber geben 30 Prozent aller Mädchen an, ein schwieriges Verhältnis zum Essen zu haben: also mit ewigen Diäten oder übermäßigen Sport um die Traumfigur zu kämpfen. Die Ev. Johannisgemeinde macht nun das Thema Essstörung zum „Stadtgespräch“, am Donnerstag, 18. Oktober, um 19 Uhr. Die Referenten sind für Betroffene nach der Veranstaltung weiter ansprechbar.

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Mehr als jeder zweite Deutsche ist zu dick – Starke Zunahme von Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Übergewicht ist in Deutschland offenbar weiter auf dem Vormarsch. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch) berichtet, sind derzeit rund 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen übergewichtig oder adipös, also krankhaft fettleibig. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Zeitung vorliegt. Demnach gilt die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen als besonders dick: rund 47 Prozent der Männer und fast 40 Prozent der Frauen sind stark übergewichtig. Zugleich räumt die Bundesregierung ein, dass ein niedriger Sozialstatus das Dicksein befördert.

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